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Konzert-Feedback

September 2022

Thank you so much for a truly wonderful and inspirational concert! And what a send off with Auld Lang Syne!! I was close to tears! A.

September 2019

- herzlichen Glückwünsch zu dem tollen Konzert

- ich fand das Konzert überraschend, begeisternd, großartig!!!

- ich war am Sonntag in Tübingen im Konzert - war sehr schön

..erstmal vielen Dank für die Organisation und das tolle klangliche Ergebnis am Konzert...H.

April 2019

Nachdem wir gestern ein tolles Konzert des Junior- und Hauptorchesters genießen konnten und meine Tochter die drei Tage und das gemeinsame Frühjahrsprobenphase genossen hat, hier ihre Anmeldung für die Sommerprobenphase. Die Organisation und Betreuung durch die Lehrerinnen Frau Sally Turner und Kirsten Christmann war herausragend. Vielen herzlichen DANK nochmals.'..

Februar 2018

Von mir auch nochmal vielen Dank für das schöne Wochenende, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. V.S.

Herzlichen Dank für die schöne Blockflötenfreizeit. Unsere Tochter … war sehr angetan und angeregt von diesem intensiven Wochenende. S.B.

 Mir hat es auch sehr gut gefallen. Ich würde gerne im Sommer wieder kommen..... M.

November 2017

Ich möchte mich auf diesem Weg auch nochmal ganz herzlich bedanken für die Bereitschaft, das Festival mitzugestalten und ganz besonders für das wunderbare Konzert mit dem Landes-Jugend-Blockflötenorchester BW. Es war einfach grandios!!!!! Chapeau!!!! Bitte unbedingt weitersagen. H.V.

 

Pressestimmen

Jubiläum und Abschied

Über 50 junge Blockflötistinnen und Blockflötisten zwischen 10 und 25 Jahren aus ganz Baden-Württemberg trafen sich zu vier intensiven Probentagen vom 07. - 10.09.22 im wunderschönen Ambiente des Weikersheimer Schlosses, um gemeinsam mit ihren Dirigentinnen Sally Turner, Daniela Schüler, Bettina Haugg-Scheu, Lucia Dimmeler und Kirsten Christmann ein anspruchsvolles Konzertprogramm zu erarbeiten, welches zum Abschlusskonzert in der Tauberphilharmonie zu Gehör gebracht wurde. Dieses stand ganz im Zeichen des 15-jährigen Jubiläums des Orchesters, welches überdies mit zwei weiteren Konzerten in Marbach und Esslingen gefeiert wurde.

Im Juniororchester spielten sich die Nachwuchsblockflötist:innen unter der Leitung von Lucia Dimmeler und Kirsten Christmann quer durch die Epochen: Vom mittelalterlichen Saltarello über Renaissancetänze von Rossi, einer Suite aus Playford-Tänzen, einem Concerto von Boismortier bis ins 20. Jahrhundert mit Werken von Brian Bonsor und Paul Clark. Für viele war es die erste Spielerfahrung in einem größeren Ensemble, bei einigen überdies noch in Kombination mit erstmaligem Tenor- oder Bassblockflötenspiel. All dies wurde von den Musiker:innen, die mit größter Begeisterung bei der Sache waren und hochmotiviert (oft schon vor Probenbeginn und noch während der Pausen!) probten, souverän gemeistert, und innerhalb kürzester Zeit waren sie zu einem Ensemble zusammengewachsen.

Das Hauptorchester unter der Leitung von Bettina Haugg-Scheu und Daniela Schüler stellte einmal mehr seine Vielseitigkeit und stilistische Flexibilität unter Beweis: Eine 11-stimmige Canzona von Araujo und ein virtuoses Concerto Grosso von Geminiani wurden mit der gleichen Bravour gemeistert wie Chiel Meijerings komplexe Komposition Fanfare. Mit einem Arrangement von Franz Krommers Partita in C gelang dem Ensemble ein überraschender Exkurs in die Klassik,  welcher mit klarer Phrasierung und transparenter Linienführung überzeugend präsentiert wurde. Bei Nicola Termöhlens 2012 entstandener Komposition Raindance erzeugte das Orchester eine faszinierend sogartige, hypnotische Klangwirkung und Spannung, welche das Publikum von Beginn an in ihren Bann zog. Sören Siegs Journey to Jinja für Blockflötenquartett solo und Blockflötenorchester, 2016 als Auftragskomposition für das LJBFO und das National Youth Recorder Orchestras (UK) entstanden und uraufgeführt, schloss den Programmteil des Hauptorchesters ab. (...)

Schweren Herzens musste das Orchester seine Initiatorin Sally Turner in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Grund genug für Harald Maier, den Generalsekretär des Landesmusikrats Baden-Württembergs, in seiner Rede den Pioniergeist und Enthusiasmus sowie die Beharrlichkeit zu würdigen, mit der Sally Turner 2007 gemeinsam mit ihren Kolleginnen die Idee eines Ensembles auf Landesebene, welches fortgeschrittenen Blockflötist:innen aus ganz Baden-Württemberg die Möglichkeit bieten sollte, in einem großen Orchester zu musizieren, zu verwirklichen begann. Der Zuspruch war so groß, insbesondere auch unter den jüngeren Musiker:innen, dass innerhalb kurzer Zeit überdies ein Juniororchester für die Altersgruppe der 10- bis 13-jährigen ins Leben gerufen werden konnte. Seit 2011 wird das Landes-Jugend-Blockflötenorchester vom Landes-Musikrat BW e.V. und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW getragen und hat sich als Anschlussfördermaßnahme des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ etabliert. Der Erfolg und die Anziehungskraft dieses Orchesters zeigt sich einerseits in der Kontinuität, mit der ein Großteil der Spieler:innen an den Probenphasen über Jahre hinweg teilgenommen hat und teilnimmt, andererseits aber auch durch die „nächste Generation“ von Schüler:innen, welche von Ehemaligen, die mittlerweile selbst musikpädagogisch tätig sind und im LJBFO prägende Ensemble-Erfahrungen gesammelt haben, zu den Probenphasen geschickt werden.

(...) So entstand ein sehr persönlicher Rückblick auf die vielen gemeinsamen Jahre mit dem Landes-Jugend-Blockflötenorchester – und allen wurde noch einmal bewusst, wie sehr Sally das Orchester getragen und geprägt hat mit ihrem riesigen Engagement, all ihren Impulsen, Ideen und ihrer großen Offenheit auf musikalischer und menschlicher Ebene. Mit Brian Bonsors Festivo, gemeinsam gespielt von Junior- und Hauptorchester, verabschiedete sich Sally Turner vom Dirigierpult – noch nicht ganz, denn zunächst hatte sich das Publikum noch eine Zugabe erklatscht. Diese hielt noch eine weitere Überraschung für die Dirigentin bereit, denn statt des vereinbarten Stückes erklang plötzlich „Shall ould aquaintance be forgot“ als Abschiedsgruß und musikalisches Dankeschön des Orchesters.

K. Christmann

Windkanal 4/2022

 

Das Landes-Jugend-Blockflötenorchester spielt „Riffs“ von Andrew Challinger

2020 - Corona bringt die Probenarbeit von Orchestern und Chören zum Erliegen.
Alle Proben?
Nein!
Das Team des LJBFO (Leitung Daniela Schüler, Coachings Bettina Haugg-Scheu, Lucia Dimmeler, Sally Turner und Christina Rettich) leistet Widerstand und probt digital mit 34 jugendlichen Blockflötistinnen und Blockflötisten: Hier könnt ihr das Video sehen!

Feedback zum Video:

- "Toll! Was für eine super Idee und Umsetzung" :)

- "Toll, sehr gelungen!!!"

- "Wow das ist ja super geworden!???? Freue mich, doch noch einige bekannte Gesichter zu sehen, da fängt man glatt an die guten alten Zeiten mit Euch zu vermissen!"

- "Super!!! Ich (67) wünschte ich wäre 50 Jahre jünger wie manche von euch! Dann wäre ich auch sofort dabei!"

- "Hi Sally, bravissimi to you, and all colleagues, staff, students, players, filters, editors! etc., for the impressive and enjoyable video. Hoping we can all get back to some live music-making soon" (National Youth Recorder Orchestra UK)

- "Sehr schön und wertvoll, das Video und die Begeisterung der jungen Leute im Gespräch danach, es klingt wirklich toll, und die Technik hat funktioniert."

- "Wie schön! Das Video ist echt gut geworden!"

- "Wow!!!! Brilliant! Bin sehr beeindruckt"

- "Thank you for sending this fabulous youtube video. I loved every bit of it, from the musicians going into their rooms behind closed doors, to the great choice of rep, to getting to see you featured at the end."

- "... ich bedanke mich von ganzem Herzen für Euer tolles Video. Ihr musiziert so perfekt und musikalisch, so voller Freude, ich habe es jetzt schon mehrere Male gehört..."

- "Excellent performance! This is surely a piece of music that is fun to play and to listen to."

 

Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist*innen

Das LJBFO hat in den Jahren seit seines Bestehens bereits mehrfach Komponist*innen dazu inspiriert, für eine so ungewöhnliche Besetzung zu komponieren. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen musikalischen Persönlichkeiten bedeutet eine große Bereicherung für das Orchester.

2013

Veit Erdmann-Abele schrieb Flores I,II,III,IV für das Hauptorchester. Dieses Werk wurde 2013 auf Schloss Kapfenburg uraufgeführt und im selben Jahr im Johanneshaus Öschelbronn sowie in der Hohenkreuzkirche in Esslingen gespielt.

 

2015

Jörg Partzsch komponierte das Werk Dadiva für das Hauptorchester. Es kam am 12.9.2015 zur Uraufführung auf Schloss Kapfenburg und wurde am 18.9.2015 beim Festival Musica Sacra in Paderborn nochmal aufgeführt.

 

2016

Anlässlich einer gemeinsamen Probenphase mit dem National Youth Recorder Orchestra von Großbritannien, komponierte Sören Sieg das Werk Journey to Jinja für Blockflötenquartett und Blockflötenorchester. Dieses Stück wurde am 6.8.2016 in der Brenzkirche in Weil der Stadt uraufgeführt, sowie am 25.9.2016 im Albert Schweizer Saal in Karlsruhe nochmal aufgeführt.

 

2017

Zum 10-jähriges Jubiläum vom LJBFO hat Colin Touchin, Dirigent des National Youth Recorder Orchestra von Großbritannien, angeboten ein Stück zu diesem besonderen Anlass zu komponieren. Es entstand das Werk Jubilee Overture für 12-stimmiges Blockflötenorchester und wurde am 16.9.2017 in der Markuskirche in Stuttgart uraufgeführt und beim Festival Ensemble 2017 am 11.11.2017 in der Bundesakademie Trossingen nochmal gespielt.

 

 

 

Sommerprobenphase 2014 in England - ein Reisebericht von Lisa Wild

Am 26. Juli war es endlich soweit: Die Probenphase des LJBFO begann und dieses Mal ging es nach York! Es war der erste Auslandsaufenthalt des Hauptorchesters und alle 38 Teilnehmer, die Dirigentinnen Sally Turner und Daniela Schüler sowie Managerin Christiane Loelgen waren voller Erwartungen.

Pünktlich um 20 Uhr starteten wir von Stuttgart aus in unserem Luxusbus in Richtung Calais. Dort ging es dann am nächsten Morgen per Fähre weiter nach Dover. Nach der sonnigen Überfahrt kamen wir nach 4 weiteren Stunden in der mittelalterlichen Stadt York an.

Untergebracht waren wir, das LJBFO, und die englischen Orchester NYRO und NYTRO an der "Bootham School" nahe des Stadtzentrums von York. Wir wohnten in Zwei- bis Sechsbett- zimmern und probten in der Festhalle der Schule. Nach dem Auspacken wurden wir freundlich von Dianne Charles, die das Treffen organisierte, und dem Leitungsteam des National Youth Recorder Orchestra begrüßt. Nach dem Essen hatten wir dann auch gleich die ersten Proben - es klang großartig.

Das Programm war vielseitig: Jeder Tag begann morgens nach dem typisch englischen Frühstück mit "warm ups" für alle Schüler, in denen Flöten und Muskeln auf Betriebstemperatur gebracht wurden. Direkt im Anschluss konnten wir noch freiwillig an den sogenannten "Rhythmics" teilnehmen, musikalischen Übungen für Koordination und Gehör. Um 10 Uhr war dann meist die erste Probe des Tages, bei denen die drei Orchester unter sich ihre Stücke probten.

Doch es war nicht alles nach Nationalität getrennt. Zusätzlich zu den "normalen" Proben und dem morgendlichen Programm wurden auch kleinere Kammermusik- gruppen ins Leben gerufen. Den Ensembles wurde jeweils ein Dirigent zugeteilt, der mit den Spielern ein Stück erarbeitete. An jedem Notenständer saßen ein englischer und ein deutscher Flötist, sodass wir uns besser kennenlernen konnten.

Alle gemeinsam spielten wir auch drei wunderschöne Stücke, die von Colin Touchin arrangiert waren. Der englische Komponist und Dirigent war unser Gastgeber und dirigierte uns auch persönlich.

Die Woche in England verbrachten wir jedoch nicht nur flötend. Wir hatten jeden Tag ein wenig Freizeit, die wir zum Shoppen in York oder zum Faulenzen in der Sonne nutzen konnten. Es gab sogar ein schuleigenes Schwimmbad, das an zwei Tagen für uns geöffnet wurde. Christiane hatte zusätzlich für uns eine Führung durch York gebucht, die auf Englisch und Deutsch angeboten wurde. Die Stadtführer erzählten allerlei Wissenswertes und Lustiges über die alte Stadt und ihre Bewohner.

Unsere vielen Übungsstunden haben sich gelohnt. Wir hörten und gestalteten mehrere Konzerte und einen Tanzabend. Das erste Konzert war eine "second study night", bei der Spieler ihre Zweitinstrumente oder sonstigen Talente zeigen konnten. Von Saxophon über Gesang und Stepptanz war alles dabei. An einem anderen Abend gaben die Lehrer ein Konzert, im nächsten Vorspiel waren die Kammermusik-gruppen zu hören. Am Freitagabend spielten wir dann alle Stücke, die im Konzert aus Zeitgründen nicht mehr untergebracht werden konnten.

Das schönste Ereignis und eine bleibende Erinnerung war allerdings das sogenannte "ceilidh", eine traditionelle gälische Tanzveranstaltung. Zu irischer Musik und unter Anleitung von Dianne und Chris vom englischen Leitungsteam versuchten sich alle an den Tänzen. Die meisten der Formationen endeten jedoch im Chaos, was für großes Gelächter sorgte. Es war ein unvergesslicher Abend bei dem alle einen riesen Spaß hatten.

Der nächste Morgen war leider schon Samstag und somit Tag der Abreise. Zuvor hatten wir jedoch noch um 14 Uhr ein zweistündiges Konzert. Vor Beginn und in der Pause spielten die Kammermusikgruppen zur Unterhaltung. Das LJBFO spielte die Stücke, die wir mit Daniela erarbeitet hatten, da Sally schon früher gehen musste. Einige deutsche Eltern kamen sogar extra zum Konzert nach England und blieben anschließend für ein paar Urlaubstage.

Nach dem Vorspiel musste alles flott gehen. Die Flöten wurden in Windeseile eingepackt und zu den Koffern in den Bus verladen. Jetzt noch schnell von allen verabschiedet und dann ging die zweistündige Fahrt im strömenden Regen los nach Hull zum Hafen. Hier stiegen wir dann um auf die Fähre nach Rotterdam. Wir bekamen Viererkabinen zugewiesen, da die Überfahrt die ganze Nacht dauerte. Die Kabinen sahen uns jedoch nur zum Schlafen, denn auf dem 12-stöckigen Luxusdampfer gab es einiges zu entdecken.

Am Morgen legte die Fähre am niederländischen Hafen an und wir setzten uns wiedermal in den Bus. Die restliche Fahrt lief bis auf einen kleinen Stau so gut, dass wir eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit wieder in Stuttgart ankamen.

Die Zeit in England war rasend schnell vergangen. Trotzdem hatten wir viel Spaß und ich freue mich schon auf die Konzerte im September. Ich habe York sehr genossen und die Probenphase dort wird mir lange in Erinnerung bleiben. Vielen herzlichen Dank an alle, die diese Reise ermöglichten und uns ein unvergessliches Erlebnis beschert haben.

Jetzt anmelden!

Frühjahrsprobenphase 21.-23.04.2023: Hier gehts zur Anmeldung.

Video 2020

2020 - Corona bringt die Probenarbeit von Orchestern und Chören zum Erliegen.
Alle Proben? - Nein!
Das Team des LJBFO (Leitung Daniela Schüler, Coachings Bettina Haugg-Scheu, Lucia Dimmeler, Sally Turner und Christina Rettich) leistet Widerstand und probt digital mit 34 jugendlichen Blockflötistinnen und Blockflötisten: Hier können Sie das Video sehen!

Der Film

Hier finden Sie unseren Film auf YouTube.

Hier finden Sie Bilder zu vergangenen Konzerten und Veranstaltungen